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Die drei M´s der Volks-Mission
Wer darüber nachdenkt wie christliche Mission gelingen kann, stösst früher oder später auf die Entdeckung der drei M´s. Auch wir in der Volksmission müssen diese drei M´s im Auge behalten, im Herzen bewegen und überlegen, wie weit sie in unserem persönlichen Lebensstil verwirklicht sind. Hier sind sie also: Die drei M´s:
- Motivation
- Mitarbeit
- Mitgliedschaft
Ad 1) M wie Motivation:
Die Motivation erleben wir im Tiefsten nur durch das persönliche Erleben der Liebe Gottes . Es ist dieses Aha-Erlebnis, dass uns bewegt: „Ich bin gemeint! Ich bin tatsächlich geliebt, ganz!“ Es ist Jesus Christus der dich fasziniert, begeistert, anspricht, bewegt, heiss macht und vieles mehr. Und du fängst an plötzlich anders zu leben. Deine Lebensgeschichte bekommt eine völlig andere Richtung, die bis in die Schichten deiner Emotionen und Gefühle hineinwirkt Deine Suche nach dem „Echten“ und „Tatsächlichen“ hat in Christus seine Erfüllung gefunden......
Ad 2) M wie Mitarbeit:
Das besonderes Vorrecht, das man als Christ erleben kann, ist das Miteinander mit anderen Glaubensgeschwistern. Die Liebe Christi wird dadurch real leichter begreifbar und sichtbar für dich. Du erlebst gemeinsam mit den andern die Ausrichtung auf das eine Zentrum: Christus. Und es hilft dir, es trägt dich, ermutigt und motiviert dich.
Aber auch ein christliches Miteinander funktioniert nicht von selbst, ohne Mithilfe, Organisation und Einsatz in grossen und kleinen Dingen. Bist du länger konsequent dabei, dann erkennst du, dass auch deine Mithilfe gefragt ist. Je nach Möglichkeiten, Gaben, Zeit, etc. setzt du dich ein, weil dir diese Gemeinschaft, diese Gemeinde wichtig geworden ist.
Optimalerweise erlebst Du ein ausgewogenes Geben und Nehmen. Du hast z.B. Hilfen erfahren, um deine von Gott geschenkten Gaben besser zu erkennen und du gibst dich mit deinen Gaben in einen Verantwortungsbereich hinein. Du erfährst Unterstützung durch Mentoring oder Coaching oder Seelsorge oder in einer Kleingruppe und wirst dadurch wiederum fähig andere zu unterstützen.
Du hast angefangen in eine christliche Gemeinde hineinzuwachsen und wirst mehr und mehr individueller Teil in einem Organismus, der auch Leib Christi genannt wird.
Ad 3) M wie Mitgliedschaft:
In Gottes Gemeindegarten gibt es ein reiches, buntes, farbiges Spektrum an unterschiedlichen Ausprägungen des Glaubens. Das ist gut so, weil es den Reichtum und die Vielfalt der Grösse Gottes widerspiegelt.
Auch dein persönlicher Wachstumsprozess führt dich früher oder später zu einer grundsätzlichen Entscheidung: Du willst ganz konkret und öffentlich klar machen: Ich gehöre zu dieser Gemeinde, zu diesem „Haufen“, zu dieser Richtung.
Auch wir in der VM werden demnächst wieder Mitgliederaufnahme feiern und natürlich freut es sehr , wenn jemand dieses „M“ im Bezug auf die VM bejaht.
Dieser Schritt der Mitgliedschaft ist mehr als eine blosse Formalität. Es ist eine Entscheidung, die positive Auswirkungen auf deinen persönlichen Glauben hat. Du wirst überrascht sein – genauso wie ich damals. Ich dachte nämlich damals, als ich Mitglied in der VM wurde, es sei bloss eine Formsache, aber es bedeutet letztlich doch viel mehr! Es geht in die Tiefe! Es passt!
Wozu nun diese drei M´s?
Zur Ehre Gottes !
Alles Liebe Georg
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