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Konfliktbewältigung
nach Gordon Mac Donald
1) Begegne in Liebe: jeder soll gewinnen, keiner soll als Verlierer aus dem Konflikt herausgehen.
2) Versuche Verletzungen zu minimieren: aber Verletzungen sind Teil der Heilung und auch unvermeidlich in Konflikten
3) Begegne den anderen demütig / mit offenen Händen: auch ich kann falsch liegen wir alle sind voller Fehler, es ist nicht schlimm Fehler einzugestehen
4) Finde Übereinkunft über das Hauptkonfliktthema: Was ist die große / eigentliche Frage ? Welche gute Lösung lässt sich dazu finden ?
5) Konzentriere dich auf das Zuhören: Fragenstellen statt Anklagen vermeide vorwurfsvollen Worte wie: immer, niemals ( tust du dies und das, etc... )
6) Trete ein in den Gedankenprozess des anderen Wie denkt der andere? Männer und Frauen sind unterschiedlich !
7) Schalte den Einfluss der Vergangenheit aus ! alten Gefühle / Verletzungen sollen den jetzigen Konflikt nicht bestimmen lassen! die Vergangenheit soll nicht in die Gegenwart hineinwirken
8) Unterscheide zwischen persönliche Vorlieben von echten Überzeugungen: Auf Überzeugungen baue ich mein Leben auf / keine Kompromisse möglich ! Wegen persönlichen Vorlieben sind Kompromisse möglich / keine Konflikte nötig !
9) Schütze dich vor überschiessenden Gefühlen: Verletzte niemanden durch unbedachte Worte oder Taten.
10) Erniedrige den anderen nicht: der andere hat Ehre und Recht auf Wertschätzung Sei bereit selbst Buße zu tun oder den anderen zu vergeben
11) Finde Übereinkünfte für neue Verhaltensweisen: Erkenne die Gründe die dich vom anderen trennen. Bestimme, was man miteinander daran gemeinsam ändern sollte.
12) Bitte einen Vermittler um Hilfe: wenn der Konflikt gemeinsam -trotz ehrlicher Anstrengung- nicht lösbar ist. lass dir helfen beim gegenseitigen Verstehen
13) Ziehe dich zurück, um Konflikt zu überdenken und zu beten: handle nicht vorschnell, verlangsame den Prozess mach einen neuen Termin aus
14) Verwende die Selbsterniedrigung nicht als Druckmittel: verhindere nicht die Problemlösung, indem du dich selbst zum „Problem ( ich bin so schlecht etc.)“ machst.
15) Verzichte auf Machtspiele: verhindere nicht die Problemlösung, indem du deine Machtposition ausspielst. Diene, anstatt zu herrschen („ ich bin der Boss !“ )
16) Verzichte auf üble Nachrede und verhindere Lagerbildung: sammle keine Leute um dich, die nur deine Sicht der Dinge hören und unterstützen! spalte dadurch nicht die Gemeinschaft
17) Heile Wunden: z.B. Wunde des Vertrauens: Entscheide neu zu vertrauen, neu Schritte zu setzen. Wärme alte Konflikte nicht auf ( Nicht gegenseitig an vergangene Sünden erinnern.)
18) Erkenne Gottes größere Perspektive: durch jeden Konflikt lernen und wachsen wir in jedem Konflikt habe wir die Chance mehr Wissen und Weisheit zu gewinnen.
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